07.- 13.03.2023: Teneriffa - Woche 3: Teide Nationalpark - Santiago de Teide - Masca - Los Silos - Granadilla - Güímar

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07.03.2023: Teide Nationalpark

Heute heißt es früh aufstehen, denn wir wollen zum Teide Nationalpark hoch. Um 8.30 Uhr verlassen wir das Haus und nehmen den 102er für eine Station bis zur Bushaltestelle Enlace Orotava. 100 Meter davon entfernt liegt die El Ramal Haltestelle. Hier steigen wir in den 348er Bus zum Teide Nationalpark. Dieser Bus ist von dieser Seite der Insel der einzige und fährt morgens nur zweimal von Puerto de la Cruz ab. 7 Uhr ist natürlich viel zu früh für uns, aber den zweiten bekommen wir.

In engen Kurven geht es durch das gesamte Orotava Tal hoch bis auf über 2500 Meter. Irgendwann fängt der Pinienwald an und versperrt uns die tolle Aussicht ins Tal. An den Aussichtspunkten fährt der Bus natürlich ohne zu stoppen vorbei. Schade! Wer mit dem PKW unterwegs ist - und das sind die allermeisten hier! - steigt hier natürlich aus und macht seine Bilder an diesem super klaren Vormittag auf Teneriffa! Nicht eine einzige Wolke ist weit und breit am Himmel zu sehen.

Den Teide sieht man dann aber erst, wenn man ganz oben beim El Portillo Visitor Center ankommt. Die Baumgrenze haben wir bereits hinter uns gelassen und nun können wir aus dem Fenster diese unglaublich schöne Vulkanlandschaft genießen. Man könnte auch auf dem Mars sein ... so trocken und zerklüftet ist es hier. Kein Wunder, dass wir ein paar Minuten später bei den Minas de San José ein großes Filmteam mit ihren Fahrzeugen sehen. Helen meint, hier wird der nächste Star Wars Film gedreht.

Bei dem Teleférico del Teide - der Seilbahnstation - herrscht absolutes Chaos. Die Parkplätze sind proppenvoll, sodaß viele Besucher ihr Auto in den Büschen am Straßenrand parken müssen. Die Menschenschlange ist schon sehr lang. Wer nicht an einer vorgebuchten Tour teilnimmt, muss sich einreihen und warten. Wir hatten schon vorab beschlossen, dass wir die 37 EURO pro Person für die Seilbahn nicht ausgeben wollen. Um ganz nach oben auf den Gipfel zu kommen (von der oberen Seilbahnstation sind es noch einmal 170 Höhenmeter) benötigt man eine Erlaubnis vom Nationalpark, die man online vorab beantragen kann. Sicherlich sind die Blicke von ganz oben auf Teneriffa etwas ganz besonderes, vor allem bei diesem traumhaften Wetter, aber uns ist das einfach zu viel Aufwand. Es gibt nur 2 Gondeln und die Fahrt dauert 10 Minuten. Keine Ahnung, wieviele Leute in eine Gondel passen, aber bei der langen Schlange kann es sich nur um eine Stundenlange Wartezeit handel. Es ist ja auch nicht so, dass wir noch nie auf einem Vulkan waren!

Wir nehmen stattdessen den Bus bis zur letzten Teidestation - Parador de Cañadas del Teide. Hier gibt es ein schönes Visitor Center, Restaurant, saubere Klos und diverse Wanderwege. Wir machen ... wie alle anderen auch! ... den Sendero Roques de García - eine ca. 3km lange Schleife um die sehr spektakulären Felsformationen. Die meisten Besucher steigen nur aus dem Bussen aus und machen schnell ein paar Fotos vom ersten Aussichtspunkt. Nach wenigen Hundert Metern ist man dann auf der Schleife schon fast alleine unterwegs. Der Weg ist breit und gut angelegt und einfach zu laufen. Auf der Rückseite der Felsen geht es dann steil bergab und später entsprechend steil wieder hoch.

Blick auf den Teide vom Sendero Roques de García - 360° Panorama
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Dicke Jacken und Hosen brauchen wir bei diesem sonnigen Wetter aber nicht. Trotz der Höhe weht eine Brise und es ist nicht allzu heiß. Da macht das Wandern Spaß und ich lasse auch kurz mal die Drohne steigen. Ist wahrscheinlich nicht erlaubt, aber es kontrolliert auch niemand hier.

El Catedral - 360° Panorama
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Nach 2,5 Stunden sind wir wieder beim Visitor Center und nehmen den Shuttle Bus, der oben im Teide NP alle 2 Stunden zwischen dem Parador und El Portillo Visitor Center hin und her fährt, bis zum Ausgangspunkt vom Sendero de Montaña Blanca. Auf einer breiten, aber ungeteerten Straße laufen wir 45 Minuten langsam ansteigend am Montaña Rajada vorbei. Der Teide ist links von uns, aber aufgrund einer hohen Kante nicht zu sehen. Dafür begeistert uns diese rosarote Landschaft! Hier sieht es total anders aus, als im Rest des Nationalparks.

Sendero de Montaña Blanca - 360° Panorama
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Und weiter oben können wir dann auch bis runter an die Küste von Puerto de la Cruz schauen und haben obendrein einen ganz klaren Blick auf das Observatorio Astronómico del Teide - der hiesigen und riesigen Sternwarte.

Was für ein toller, klarer Tag! Wir hätten uns keinen besseren aussuchen können! Normalerweise kommen am späten Nachmittag die Wolken, aber heute nicht! Um 16.10 Uhr steigen wir dann wieder in den 348er Bus, der nur zu dieser Zeit wieder runter nach Puerto de la Cruz fährt. Mit dem Auto hätten wir hier oben mehr Zeit gehabt und wir hatten überlegt, ob wir uns für diesen Tag nicht eines beim Nordflughafen mieten. Aber ganz ehrlich ... das wäre verschwendetes Geld und Zeit gewesen, denn mit dem Auto ist man hier oben fast im Nachteil. Es sind einfach viel zu viele unterwegs und allein die Parkplatzsuche dauert ewig. Wir haben den anderen Besuchern diesen Stress angemerkt. Alle, die mit dem Bus unterwegs waren, sind deutlich entspannter gewesen. Man muss sich halt auf ein oder zwei Sachen hier oben konzentrieren. Uns hat es Spaß gemacht!

Zuhause merken wir dann aber, wie kaputt wir sind. Wir sind heute ca. 10km gewandert. Eigentlich wollen wir morgen zur Masca Schlucht ...

08.03.2023: Santa Ursula

Wir sind immer noch fertig und beschließen ganz spontan nichts zu machen! Trotz des erneut schönen Wetters! Ich nutze die Zeit Fotos und Videos zu sortieren, Helen kümmert sich um Haushalt und andere Dinge. Vor ein paar Jahren noch wären wir nicht zuhause geblieben und hätten ganz sicher etwas unternommen. Wir werden alt und brauchen mehr Entspannung. Ein echter Urlaub ist das hier nicht, dafür machen wir zuviel, aber auf Strandurlaub haben wir auch keinen Bock. Uns tut ein "freier" Tag einfach mal gut!

09.03.2023: Santiago de Teide - Masca - Los Silos

Heute ist unser Energielevel hoch und wir fahren mit dem 325 Bus nach Santiago de Teide. Helen hatte gestern noch mehrere Stunden damit verbracht alle Busverbindungen für den heutigen Tag rauszusuchen. Denn auf dem Plan steht Masca. Hier gibt es eine tolle Schlucht für die man sich aber vorab anmelden muss ... und das schon Monate im voraus. Haben wir natürlich nicht gemacht und beschließen deswegen einfach von Santiago de Teide auf der Straße die 5,5km zu Fuß statt mit dem Bus zu machen.

Eine geniale Entscheidung, denn die Blicke in dieses fantastische Tal von den vielen Aussichtspunkten ist einfach spektakulär. Mit dem Bus hätten wir hier gar nicht anhalten können. Die Straße ist sehr eng und kurvig - teilweise nur einspurig - und die Autofahrer müssen sich hier höllisch konzentrieren. Die langen Busse kommen gar nicht in einem Stück um die Kurven und müssen mitten in der Kurve noch einmal zurücksetzen. Entsprechend stauen sich die PKWs dahinter. Wir laufen ganz entspannt und fast schneller an allen vorbei und genießen neben den Ausblicken auf die vielen blühenden Pflanzen am Straßenrand.

1 Stunde und 45 Minuten inklusiver der vielen Fotostopps benötigen wir für die Strecke. Für das kleine Dorf Masca bleibt keine Zeit mehr, denn wir wollen den 15 Uhr Bus nach Buenavista nehmen. Der nächste kommt nämlich erst um 18 Uhr und auf die lange Wartezeit haben wir keinen Bock. Die Fahrt runter nach Buenavista ist ebenfalls spektakulär. Leider können wir nicht aussteigen und der Busfahrer fährt wie ein besenkter um die Kurven, sodass es echt hart für mich ist Fotos und Videos durchs Fenster zu machen.

In Buenavista bekommen wir direkt den 363er Bus und fahren bis Los Silos. Dieses kleine Dorf an der Küste hat einen historischen Altstadtkern. Bis zum Strand runter sind es aber fast 2km. Dort befindet sich hinter dem Playa del Puertito ein Skelett eines Wals und ein kleines, aber sehr schön angelegtes Naturbecken. Leider haben wir keine Badesachen dabei. Der Rückweg bis zur Bushaltestelle ist dann etwas quälend ... 2km bergauf! Aber wir sind dennoch froh uns heute noch einmal aufgerafft zu haben, um diesen sehr schönen Teil der Insel - das Teno Gebirge - zu erkunden.

Das Teno-Gebirge gehört geologisch zu den ältesten Teilen der Insel und erhebt sich bis zu einer Höhe von 1345 Meter. Es entstand vor 17 Millionen Jahren als selbständige Insel, infolge der Erosion blieben nur die relativ harten Gesteinsschichten aus rötlichem Trachit bestehen, die zum Teil von jüngeren Gesteinsgängen aus Basalt durchsetzt sind. Es ist von einer großen Zahl tiefer Schluchten (Barrancos) vulkanischen Ursprungs durchzogen, die steil zur Küste abfallen, wobei oft auf kürzester Entfernung Höhenunterschiede von mehr als 500 m entstehen.

Das Gebirge erstreckt sich zwischen den Ortschaften Santiago del Teide, Los Silos, El Tanque und Buenavista del Norte an der Küste. Innerhalb des Gebirges liegen verschiedene kleine Ortschaften wie Masca, Teno Alto, Los Carrizales, El Palmar, Las Portelas und Las Lagunetas, deren Bewohner überwiegend traditionelle Kanarische Landwirtschaft betreiben.

10.03.2023: Granadilla - Güímar

Helen möchte unbedingt noch einmal den oberen Teil der Ostküste zwischen Santa Cruz und Los Cristianos erkunden. Die Autobahnstrecke unten an der Küsten kennen wir ja schon, aber es ist gar nicht so einfach mit dem Bus von Los Cristianos nach Granadilla und weiter nach Güímar zu kommen. Man muss mehrfach umsteigen und es fahren auch nicht allzu viele Busse in dieser Gegend.

Desegen nehmen wir den 102er nach Santa Cruz und anschließend den 112er. Dieser fährt ohne Zwischenstopps in 50 Minuten direkt nach Los Cristianos. Für heute haben wir auch wieder die 10 EURO Tageskarte im Einsatz, da alle Einzelstrecken uns deutlich mehr kosten würden. In Los Cristianos warten wir dann 30 Minuten auf den 416er Bus, der uns nach Granadilla bringt. In engen Kurven schraubt er sich Meter für Meter hoch in die Berge. Wir passieren erstaunlich viele Ortschaften ... es ist viel bewohnter hier, als wir gedacht haben. Die Einheimischen haben schon lange die Küstenstädte verlassen, denn dort sind die Preise für Immobilien ins Unermessliche gestiegen. Ein Hotel reiht sich dort an das andere und Massentourismus ist angesagt. Darauf hätten wir auch keinen Bock. Hier oben in den Bergen geht es entspannter zu.

Wir merken das sofort in Granadilla, wo wir eine Stunde Zeit haben, bis wir in den nächsten Bus steigen müssen. Hier sitzen die Älteren noch gemütlich bei einem Café oder Bier in den Plazas und halten einen Plausch. Die Straßen sind fast Menschenleer. Helen hatte im Reiseführer gelesen, dass man sich die 200 Jahre alte Calle Arquitecto Marrero und die Iglesia de San Antonio de Padua anschauen sollte. Die Straße konnten wir erst nicht finden und ich spreche einen älteren Herren an. Er weiß es auch nicht, fragt dann aber laut über die Straße schreiend einen anderen Einwohner. Dann nimmt er mich buchstäblich bei der Hand und führt mich über den Kirchenplatz. Die Calle Arquitecto Marrero liegt keine 50 Meter entfernt! Hätten wir aber ohne zu fragen nie gefunden! Die Iglesia de San Antonio de Padua ist leider geschlossen, dafür klingeln die Glocken aus dem berühmten Glockenturm um 14 Uhr. Nebenan gibt es ein paar schöne Straßen mit sehr netten Gebäuden. Viel mehr muss man in Granadilla auch nicht gemacht haben!

Der 35er Bus macht uns fertig! Der Busfahrer fährt wie ein Besenkter um die Kurven. Ich falle fast vom Sitz und setze mich auf die andere Seite ans Fenster. Helen schafft es später bis auf den fordersten Sitz, muss sich aber auch da an der Stange festhalten! Uns wird von den vielen Kurven fast schlecht! Und dann kennt der Busfahrer auch noch Hans und Franz auf dieser Strecke. Und er hat eine Monsterlaute Stimme, die im Dauereinsatz ist! Mir klingeln nach wenigen Minuten schon die Ohren. Erst redet er mit zwei ebenfalls sehr lauten Schulmädchen. Kaum sind die ausgestiegen und wir freuen uns schon auf Ruhe, steigt La Reina ein. Eine sehr alte Dame mit flotten Kurzhaarschnitt, die offensichtlich auch jeder hier kennt, denn sie wird an jeder Haltestelle von den neuen Gästen erst einmal herzlich gegrüßt. Über so etwas kann ich mich normalerweise sehr freuen, denn Respekt und Nächstenliebe insbesonderen den älteren Mitbürgern gegenüber sieht man leider viel zu wenig auf diesem Planeten. Aber heute geht es mir auf die Nerven, denn die Königin (ob sie mal Karnevals- oder Schönheitskönigin war?) hat eine sehr rauchige, schroffe Stimme und sie ist ein echtes Plappermaul. Man sind die beiden laut! Und der ganze Bus muss notgedrungen zuhören!

Landschaftlich ist diese Strecke wirklich sehr schön. Es geht an vielen Farmen mit den Terassenfeldern vorbei, hier und da sieht man in einen schmalen Canyon bis runter zur Küste, es gibt in den Felsen geschlagene Behausungen und unten an der Küste die vielen Windräder. Leider kann ich bei der wirklich rasanten Fahrt um die Kurven die Kamera nicht ruhig halten. Inzwischen habe ich auch ein blaues Knie, dass ich zum Abfedern in den Kurven benutze und das deswegen immer mit voller Wucht gegen die Buswand knallt.

Nach 1,5 Stunden erreichen wir endlich Güímar. Eigentlich wollten wir hier noch ein wenig durch die Straßen schlendern, denn von hier aus fährt alle 30 Minuten ein Bus nach Santa Cruz zurück, aber nach Verlassen des Busses schauen wir uns nur an und beschließen gleich den nächsten Bus ... der dankenswerter Weise schon fast abfahrtsbereit ist ... zu nehmen. Wir können nicht mehr! Ganz ehrlich, so ein langer Tag in den vielen Bussen schlaucht mehr, als Wandern in den Bergen von Teneriffa. Zum Glück kommt in Santa Cruz auch gleich der 102er, der von einer Busfahrerin gefahren wird. Und da merkt man doch gleich den Unterschied ... sie fährt ruhig und entspannt, niemand fällt in den Kurven um und auch an den Haltestellen bremst sie langsam ab. Was für eine Wohltat!

11.-12.03.2023: Santa Ursula

Für das letzte Wochenende auf Teneriffa nehmen wir uns nichts mehr vor. Wir haben genug gesehen und brauchen noch ein paar Tage Entspannung. Am Dienstag geht es für zwei Nächte nach Barcelona und wir müssen erst einmal schauen, was wir dann da überhaupt alles in dieser kurzen Zeit sehen können und wollen. Mit Hilfe von YouTube und TripAdviser entsteht schnell eine Liste und ich markiere mir die Orte auf unserer neuen OSMand App.

Die 2te Bundesliga fängt Samstag schon mal gut für den HSV an. Alle Tot-Teams lassen Punkte und der HSV kann am Sonntag gegen Karlsruhe einen Dreier und damit die Tabellenspitze holen. Soweit die Theorie! In der Praxis ... und die kennen wir bereits seit 5 Jahren 2te Liga! ... sieht das dann aber leider bei unserem Lieblingsverein immer anders aus. Wenn es drauf ankommt, versagen sie. So auch dieses Mal. Schonlau kann verletzt nicht spielen und die Abwehr ist in der ersten Halbzeit in Karlsruhe eine Katastrophe! Zur Pause steht es NUR 3 zu Null, es hätte auch 6 zu Null sein können/müssen! Nach der Halbzeit schafft der HSV tatsächlich ein Tor und dann auch noch ein zweites. Kurz keimt die Hoffnung eines Ausgleichs auf (haben wir in Heidenheim ja schon geschafft), aber dann bekommt der HSV eine Gelb-Rote Karte und den vierten Gegentreffer! Wir sind entsprechend schlecht gelaunt!

Nach einer ganzen Wochen mit strahlendem Sonnenschein ist am Sonntag der Himmel total grau - eine diesige Wolke ... ist das Rauch? ... ein Vulkanausbruch? ... Sahara Staub? ... wir wissen es nicht! Laut Internet brennt es nirgendwo und es gibt auch keinen Vulkanausbruch auf den Kanaren. Jedenfalls ist heute nicht einmal der Canyon vor unserer Haustür zu sehen.

Ich koche dieses Wochenende auch zum ersten Mal hier. Gemüse muss noch aufgebraucht werden, damit wir den Kühlschrank für Hans Uwe und Maria Luisa leer machen können ... nicht, dass etwas vergammelt. Außer Kuchen brauchen wir vom Lidl nichts mehr und machen das ganze Wochenende Resteessen.

13.03.2023: La Quinta

Heute heißt es Rucksack packen, Wohnung aufräumen (nicht, dass da viel zu machen wäre) und kurz zu Lidl hoch, um Proviant für den morgigen Flug zu kaufen. Es ist wieder mal sonnig und klar und wir laufen über die Autobahnbrücke rüber nach La Quinta. Dort gibt es einen sehr schön angelegten Park mit einer Dame, die La Giganta heißt. Sie ist aus Beton gemacht und 4 Meter hoch. Ihre Arme, Oberschenkel und Haare sind bepflanzt - allerdings blüht im Moment noch nichts. Ich lasse die Drohne steigen, denn der Teide ist deutlich im Hintergrund zu sehen.

La Giganta - 360° Panorama
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In Santa Ursula suchen wir einen Kopierladen, um unsere Flugtickets auszudrucken, aber der eine macht vor 17 Uhr nicht auf. Wie überall in Spanien gibt es auch hier eine lange Mittagspause, nur die Supermärkte haben durchgehend auf. Na ja, dann müssen wir halt mit dem Handy den QR Code am Schalter einscannen ... geht auch!

Ohne Stress erledigen wir alles und gehen relativ früh ins Bett. Wir freuen uns auf Barcelona!